1. Probleme mit elastischen Fugen, Schimmel an Duschkabinen

Das richtige Abdichten bzw. Versiegeln einer Duschkabine ?

Bevor die Duschkabine eingebaut wird muss zuerst die Duschwanne oder Duschtasse zwischen Fliesen und Wand mit einer umlaufenden Siliconfuge abgedichtet werden.


Hierzu bitte entsprechendes Silicon für den jeweiligen Werkstoff und Raum benutzen.

Anschließend befestigen sie die Duschwand entsprechend den Angaben des Herstellers. Benutzen sie hierfür aber keine Klebstoffe oder Dichtstoffe.

Danach verfugen sie mit dem entsprechenden Silicon die Duschkabine senkrecht und waagrecht nur von außen.

Der Hauptgrund für eine Versiegelung von außen ist das ständig auftretende Schimmelproblem.

Dies entsteht aus folgenden Gründen:

ØDurch die ständigen Temperaturschwankungen im Badezimmer entsteht in den Hohlprofilen der Duschkabinen Kondenswasser.

ØBei vielen Duschkabinen ist das Profil nach oben offen, hier dringt der entstehende Wasserdampf beim Duschen ein und schlägt sich ebenfalls als Kondenswasser im innern der Profile nieder

ØIn den meisten Haushalten wird nicht nach jedem Duschen die Duschkabine sowie Fliesen, Duschwanne und Fugen trockengerieben, aus diesem Grund ist das im Inneren angebrachte Silicon feucht

ØHohe Raumtemperatur im Badezimmer

Feuchtigkeit und Wärme ist der ideale Nährboden für Schimmel. Bei jeder Duschwanne hat der Rand ein Gefälle nach innen, verzichten sie also auf eine Siliconfuge innen senkrecht und waagerecht entlang der Duschkabine, so kann das Kondenswasser ablaufen und abtrocknen. Sie geben damit dem Schimmel keine Chance. Beim Reinigen spülen sie die offene Fuge mit klarem Wasser aus, so entstehen auch keine unschönen Ablagerungen durch Seifen- und Hautreste.

Der Schimmel ist schon da!!

Sollten sie schon schimmelige Fugen haben, entfernen sie das Silicon gründlich (Cuttermesser, Schaber, Siliconlöser). Bedenken sie, dass im Profil sich ebenfalls Schimmel befindet, um diesen zu entfernen, montieren sie die Duschwand ab und befreien sie diese und die Duschwanne von allen Siliconrückständen (Schimmel). Sprühen sie Schimmelvernichter auf alle betroffenen Stellen und reinigen sie nach der Einwirkzeit alles nochmals gründlich. Dies ist notwendig damit möglichst keine Schimmelsporen zurückbleiben.

Anschließend verfahren sie wie oben beschrieben.

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2. Probleme mit elastischen Fugen, Fugenversiegelung an Duschkabinen

3. Probleme mit elastischen Fugen, Herstellung einer Sockelanschlussfuge

Warum Fugenkanten abkleben????

Nachteile einer Fugenherstellung ohne abkleben (Nasse Fugenherstellung):

  • Hat der zu verfugende Untergrund keine glatte Oberfläche bekommt ihre Fuge eine unebene Kante.

Es ist meist nur ein ganz dünner Film der erst nach einiger Zeit sichtbar wird. Das Silicon hat eine statische Wirkung und zieht Staub magisch an. Dieser Siliconfilm ist mit der eigentlichen Fuge verbunden, beim wegrubbeln dieses Films wird auch die Fuge beschädigt.

 

Warum Auswahl des richtigen Silicons ???

Es gibt viele verschiedene Arten von Siliconen (Acetat, Alkoxy, Oxyim), ebenso sind die chemischen Zusammensetzungen der Silicone sehr unterschiedlich.

Bei der Auswahl des Silicons ist das Wichtigste, dass sie ein Silicon verwenden, das für den zu verfugenden Werkstoff (Fliesen, Feisteinzeug, Naturstein, Metall, PVC, Holz etc.) geeignet ist. Verwenden sie z.B. für ihren Granitboden ein einfaches Sanitärsilicon, entstehen dunkle Schatten entlang der Fuge, eine so genannte Randzonenverschmutzung. Diese Randzonenverschmutzung lässt sich allerdings nicht mehr entfernen.

Genauso müssen sie bei der Auswahl den Ort der Verfugung berücksichtigen. In einem Nass- oder Feuchtraum benötigen sie ein Silicon mit anderen Eigenschaften, wie in Lebensmittelbereich, Fensterbereich, Brandschutzbereich, Unterwasserbereich etc.. Ebenso ist der Dichtstoff (Silicon) je nach Fugenart unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt.

Welches Silicon oder welcher Dichtstoff für ihre Anwendung richtig ist, können sie in dem jeweiligen Technischen Datenblatt entnehmen.

Weshalb ein 100% unverschnittenes Silicon?

Diese unnötigen Zuätze haben meist einen negativen Einfluss auf den Dichtstoff. Hat ein Dichtstoff einen hohen Anteil an Weichmachern, bedeutet dies nicht, dass er elastischer ist. Dichtstoffe sollen eine hohe Dehnfähigkeit haben und nicht weich sein. Beim Abbinden eines Dichtstoffes mit jeder Menge Weichmachern wandern diese aus und ihre elastische Fuge verändert sich optisch. Es ist möglich, dass der Dichtstoff absackt, im Werkstoff verschwindet oder verformt aussieht.