die fachgerechte Fuge | Dichtstoffe Klebstoffe Fugen Abdichtung https://www.dichtstoffe-blog.de Handwerker-Heimwerker Blog von Fugentechnik Ott und Dichtstoff Shop Fri, 09 Dec 2022 16:36:20 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 10. Probleme mit elastischen Fugen, Verfugung einer Bau Fuge https://www.dichtstoffe-blog.de/2011/06/18/10-probleme-mit-elastischen-fugen-verfugung-einer-bau-fuge/ Sat, 18 Jun 2011 09:51:05 +0000 https://www.dichtstoffe-blog.de/?p=9351 Verfugung einer Bau Fuge 1 Fugenausbildung: Bei bewegungsausgleichenden Fugen müssen die Dimensionen auf die maximale Bewegungsaufnahme ausgelegt sein. Ein Mindestquerschnitt der Fuge von 3×5 mm ist einzuhalten. Bei Fugen mit geringer Gesamtverformung (5 %) kann auch eine Dreiecksfuge angelegt werden. … Weiterlesen

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Verfugung einer Bau Fuge

1 Fugenausbildung:

Bei bewegungsausgleichenden Fugen müssen die Dimensionen auf die maximale Bewegungsaufnahme ausgelegt sein. Ein Mindestquerschnitt der Fuge von 3×5 mm ist einzuhalten. Bei Fugen mit geringer Gesamtverformung (5 %) kann auch eine Dreiecksfuge angelegt werden. Da es kein universelles Silicon gibt, ist objektbezogen zu entscheiden, welches System zu verwenden ist (Haftversuche sind von Vorteil). Die Haftflächen müssen tragfähig, trocken, staub- und fettfrei sein. Falls erforderlich die Haftflächen sorgfältig primern. Die Verträglichkeit des Dichtstoffes mit dem Untergrund ist zu prüfen. Teer und bitumenhaltige Untergründe sind als Haftgrund ungeeignet.

2 Die Fugenränder exakt mittels Flachkreppband beidseitig abkleben. Klebeband gut andrücken.

3 Bei schlechter Haftung muss der Untergrund mit einem Voranstrich grundiert werden. Wahl des Primers gemäß Primer-Tabelle. Ein weiterer Haftversuch ist empfehlenswert. Haftanstrich gut aufrühren oder schütteln. Unverdünnt mit einem Pinsel oder Lappen auf die gereinigten und trockenen Siliconhaftflächen auftragen. Behandelte Flächen vor Feuchtigkeit und Staub schützen. Nach ausreichender Ablüftzeit (entnehmen Sie den jeweiligen Etiketten) kann der Dichtstoff aufgebracht werden. Haftanstriche sind filmbildend und können nach der Aushärtung nicht mehr entfernt werden. Daher vorsichtig verarbeiten um Verunreinigungen (Gelbverfärbung, Fleckenbildung) zu vermeiden. Vorsicht bei lösungsmittelempfindlichen Untergründen wie pulverbeschichtete Oberfl ächen, Sanitärkunststoffe, Styropor,
etc.

4 Meistens sind die Fugen im Bauwerk wesentlich tiefer als notwendig, und dadurch für eine funktionsfähige Abdichtung ungeeignet. Die Dehnfugenausbildung im Hochbau muss nach der DIN 18540 durchgeführt werden. Rundprofil in geschlossenzelliger Qualität entspricht dieser DIN. Als Vorfüller muss das Produkt die Eigenschaften besitzen, eine Dreiflankenhaftung zu vermeiden, den Dichtstoff nicht zu beeinträchtigen und kein Wasser aufzunehmen. Die Rundschnur ist entsprechend der Fugenbreite auszuwählen und in der Fuge zu platzieren. Bei der Einbringung der Profile in die Fugenausbildung muss darauf geachtet werden, dass das Profi l ca. 25 % komprimiert wird (zur sicheren Fixierung). Das Einbringen der Schnur darf nicht mit einem scharfen Gegenstand gemacht werden, da sonst die Oberfl äche verletzt wird (Gefahr der Blasenbildung).

5+6 Kartusche öffnen (Gewindezapfen wegschneiden) und die Düse je nach Fugenbreite schräg zuschneiden.

7 Der Dichtstoff ist innerhalb der Verarbeitungstemperatur gleichmäßig und blasenfrei in die Fuge einzubringen.

8+9 Bei der Nacharbeit ist ein guter Kontakt mit den Haftflächen/Fugenflanken sicherzustellen. Bei der Verwendung von Glättmittel sind entstandene Wasserstreifen sofort nach der Versiegelung zu entfernen. Sollte die Reinigung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, können dauerhafte Schlieren bleiben. Die Verwendung von Haushaltsspülmitteln als Glättmittel kann Probleme aufwerfen, da heute Chemikalien als Zusätze eingesetzt werden, die Verfärbungen bzw. Zerstörung der Dichtstoffoberfläche verursachen können. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass kein Glättmittel in die noch nicht mit Dichtstoff gefüllte Fuge läuft. Die Haftung des nachträglich eingebrachten Dichtstoffes wird dadurch gestört bis unterbunden. Wir empfehlen unsere Glättmittel „Sanitär 505“ bzw. „Spezial 506“. Die leider wohl immer noch verbreitete Art ist das Glätten mit dem Finger. Aufgrund technischer und hygienischer Nachteile sollte daher auf jeden Fall ein geeignetes Werkzeug(Fensterspachtel, Fugenprofi , Fugenfux, Glättfix, ..) verwendet werden. Es ist darauf zu achten, dass das Klebeband noch vor Bildung einer Haut entfernt wird.

10 Wartung elastischer Fugen welche mit spritzbarem Dichtstoff versiegelt wurden:

Fugen sind in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren und eventuell zu sanieren. Sind keine Mängel ersichtlich, so sind keine Wartungsarbeiten erforderlich. Durch die elektrostatische Aufladung von Silicondichtungsmassen wird Staub und Schmutz auf die Siliconoberfläche angezogen. Die Reinigung der Fuge muss unbedingt feucht erfolgen. Durch trockene Reinigung kann der sogenannte „Radiergummieffekt“ (Materialabrieb von der Siliconoberfläche) entstehen. Handelsübliche Reinigungsmittel (auf Chemikalienbeständigkeit achten!) können verwendet werden. Durch übermäßige mechanische- bzw. chemische Beanspruchung, Unverträglichkeit zum Untergrund oder durch mangelhafte Verarbeitung können Mängel wie Ablösen vom Haftgrund, Längs- bzw. Querrisse im Material, optische Mängel, etc. entstehen. Diese Mängel sind schnellstmöglich fachgerecht zu sanieren.

1. Probleme mit elastischen Fugen, Schimmel an Duschkabinen

2. Probleme mit elastischen Fugen, Fugenversiegelung an Duschkabinen

3. Probleme mit elastischen Fugen, Herstellung einer Sockelanschlussfuge

5. Probleme mit elastischen Fugen, die fachgerechte Fuge

8. Probleme mit elastischen Fugen, Sichere Haftung auf Sanitär Acryl Gegenständen von Silikon Dichtstoffen.

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Badezimmer selber Fliesen, Fliesen verlegen https://www.dichtstoffe-blog.de/2011/06/18/9-badezimmer-selber-fliesen-fliesen-verlegen/ Sat, 18 Jun 2011 08:16:13 +0000 https://www.dichtstoffe-blog.de/?p=8930 Nach dem Fliesenkauf geht es erst richtig los: Vor der Verlegung von Fliesen in Feucht- und Sanitärräumen ist eine gründliche Vorarbeitung äußerst wichtig. Bevor Sie jedoch die Flächen bearbeiten  können, müssen Bad- und Duschwanne eingemauert werden. Dabei ist darauf zu … Weiterlesen

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Nach dem Fliesenkauf geht es erst richtig los:

Vor der Verlegung von Fliesen in Feucht- und Sanitärräumen ist eine gründliche Vorarbeitung äußerst wichtig.
Bevor Sie jedoch die Flächen bearbeiten  können, müssen Bad- und Duschwanne eingemauert werden. Dabei ist darauf zu achten, dass dies rundherum und durchgehend geschieht. Besonders bei Acrylwannen muss darauf geachtet werden,  dass diese wie der Fachmann sagt, einen festen Sitz haben bzw. satt aufliegen.

Anschließend decken und kleben sie alle Flächen und empfindlichen Gegenstände (Badewanne, Duschwanne, Fenster etc.) ab.

Der nächste Schritt ist das Grundieren der gesamten Wand- und Bodenfläche. Die Grundierung dient als Haftvermittler und Feuchtigkeitssperre auf saugendem und weniger saugendem Untergrund. Durch den Einsatz einer Grundierung werden Dünnbettmörtel (Fliesenkleber) und Nivelliermasse vor zu schnellem Wasserentzug geschützt, dies verhindert die Entstehung kleiner Schwundrisse und Blasenbildung bei  der Abbindung.

 

 

 

 

 

Nach der vorgeschriebenen Trocknungszeit der Grundierung (siehe Technisches Datenblatt des Herstellers) bringen sie die Flächenabdichtung auf. Hierfür eignet sich Flüssige Dichtfolie für Feuchträume die für die Anwendung unter keramischen Belägen geeignet ist. Die flüssige Dichtfolie wird üblicherweise im Duschbereich, oberhalb der Badewanne und auf dem Boden angebracht.

 

 

 

 

 

 

Für rissgefährdete Bereiche, wie Ecken, Wand- und Bodenanschlüsse und Rohrdurchführungen benötigen sie Innenecken, Außenecken, Wandanschluss, Bodenanschluss und Dichtband. Nun rühren sie die Dichtfolie durch, bringen sie diese an den rissgefährdeten Stellen auf und fixieren sie damit ihre Innenecken, das Dichtband etc.. Achten sie hierbei auf eine Überlappung von ca. 5cm. Anschließend tragen sie die Flüssigfolie mit einem Lammfellroller, Pinsel oder einer Glättspachtel in 2-3 Schichten satt und gleichmäßig auf. Achten sie darauf, dass jede Schicht trocken sein muss bevor die nächste Schicht aufgebracht wird. Trocknungszeiten, Menge usw. entnehmen sie immer dem Technischen Datenblatt des Herstellers.


Mit der Fliesenverlegung beginnen sie an der Wand. Legen sie zum Einmessen entlang der Wand aus und achten sie darauf, dass zu den Ecken kein zu kleiner Fliesenstreifen ist.

 

 

 

Verschieben sie ihre Fliesen gegebenenfalls so,  dass an beiden Seiten eine geschnittene Fliese ist. Messen sie ihre Fliesen aus und legen nun bei  1,00- 1,30m einen Höhenriss ringsum an, achten sie darauf, dass die geschnittene Fliese immer an der Decke ist und unten genügend Platz für die Bodenfliese ist. Der Höhenriss ist die Richtschnur für die Verlegung.

Beginnen sie nun mit der Verlegung vom Höhenriss Reihenweise zur Decke. Rühren sie den Flexkleber mit dem Mörtelrührer an und tragen ihn mit der Zahnspachtel auf, aber nur soviel wie sie in 20 Minuten bearbeiten können. Legen sie die erste Fliesenreihe entlang des Höhenrisses und kontrollieren sie diese nochmals mit der Wasserwaage. Der Abstand zur anderen Wand sollte ca. 5mm betragen. Achten sie darauf, dass sich in dieser Fuge kein Fliesenkleber befindet.

 

 

 

 

 

 

 

Ansonsten ist später keine Materialausdehnung, ohne Risse an ihren Fliesen nicht möglich. Beim Anschluss an der nächsten Wand sollte ein Abstand von ca. 5mm eigehalten werden. An bestehenden Außenecken benutzen sie eine Fliesenschiene, diese wird mit dem Fliesenkleber befestigt.

 

 

 

 

 

 

Benötigen Sie Löcher in der Fliese mit einem Fliesenlochboy, Fliesenhammer und Fliesenlochzange oder mit der Bohrmaschine und den entsprechenden Bohrkronen. Eckausklingen bewältigen sie am Besten, wenn sie zuerst das auszubrechende Eck anzeichnen und diese Linien von der Ecke aus mit dem Fliesenschneider nachziehen. Nun flexen sie  der längeren Linie mit 1 cm Abstand Richtung auszubrechender Fläche entlang, bis zum anderen Einschnitt. Jetzt brechen sie die Ecke mit der Fliesenzange ab, ebenso den stehen gelassenen Rest. Die Kanten nachschleifen, fertig.

 

 

 

 

 

 

 

Bevor sie den Boden verlegen, fugen sie die Wandfliesen nach 48 Stunden Trockenzeit aus. Dies geschieht ebenfalls in mehreren Schritten. Eine Wand mit Hilfe des Fugenbrettes eincremen, nochmals drüber gehen, dass alle Fugen ausgefüllt sind.

 

 

 

 

 

 

 

Danach mit Schwammbrett oder Schwamm diagonal zu den Fugen mit wenig Wasser grob abwaschen.

 

 

 

 

 

 

 

Dies ca. 3-4 Mal wiederholen, bis die Fliesen sauber sind. Nach Abschluss der Verfugungsarbeiten die Dehnfugen vom Verfugungsmaterial befreien.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei der Verlegung der Fliesen auf dem Boden gehen sie genauso vor wie an der Wand: Fliesen auslegen,

 

 

 

 

 

 

dabei wiederum darauf achten, dass keine zu kleinen Fliesenstreifen entstehen, Flexkleber aufbringen, Fliesen legen und nach 48 Stunden ausfugen.

 

 

 

 

 

 

Achtung wichtig!!!!! Die Fugen die mit Silicon als Dehnfuge ausgebildet werden, müssen frei von Fliesenkleber und Fugenmaterial sein!!!!

Fertig!

 

 

 

 

 

 

Jetzt können sie die Abdeckungen abnehmen und nach 48 Stunden die Dehnfugen mit entsprechendem Silicon fachgerecht ausführen.

 

 

 

 

 

 

 

Dies können sie in einem extra Kapitel nachlesen.

1. Probleme mit elastischen Fugen, Schimmel an Duschkabinen

2. Probleme mit elastischen Fugen, Fugenversiegelung an Duschkabinen

3. Probleme mit elastischen Fugen, Herstellung einer Sockelanschlussfuge

5. Probleme mit elastischen Fugen, die fachgerechte Fuge

8. Probleme mit elastischen Fugen, Sichere Haftung auf Sanitär Acryl Gegenständen von Silikon Dichtstoffen.

10. Probleme mit elastischen Fugen, Verfugung einer Bau Fuge

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8. Probleme mit elastischen Fugen, Sichere Haftung auf Sanitär Acryl Gegenständen von 1K Silikon Dichtstoffen https://www.dichtstoffe-blog.de/2011/01/16/8-probleme-mit-elastischen-fugen-sichere-haftung-auf-sanitar-acryl-gegnstanden-von-silicon-dichtstoffen/ https://www.dichtstoffe-blog.de/2011/01/16/8-probleme-mit-elastischen-fugen-sichere-haftung-auf-sanitar-acryl-gegnstanden-von-silicon-dichtstoffen/#comments Sun, 16 Jan 2011 10:18:36 +0000 https://www.dichtstoffe-blog.de/?p=8915 Zur sicheren und zuverlässigen Haftung von Silicondichtstoffen auf Sanitär Acryl Gegenständen: Waschprimer 140: Zur sanften Entfernung von Wachschichten bei Sanitäracrylgegenständen, Reinigung und gleichzeitigen Haftverbesserung, diese Schicht sollte unbedingt vor der elastischen Verfugung entfernt werden, zur Gewährleistung und sicheren zuverlässigen Haftung von Silicondichtstoffen. Wachsschichten??? … Weiterlesen

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Zur sicheren und zuverlässigen Haftung von Silicondichtstoffen auf Sanitär Acryl Gegenständen:

Waschprimer 140: Zur sanften Entfernung von Wachschichten bei Sanitäracrylgegenständen, Reinigung und gleichzeitigen Haftverbesserung, diese Schicht sollte unbedingt vor der elastischen Verfugung entfernt werden, zur Gewährleistung und sicheren zuverlässigen Haftung von Silicondichtstoffen.

Wachsschichten???

Wachsschichten finden Sie auf allen Sanitär Acryl Gegenständen (Badewanne, Duschwanne, Waschtische etc.) damit Sie die Sanitär Gegenstände leicht reinigen können, verhindert allerdings die sichere Haftung von Silikondichtstoffen.

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1. Probleme mit elastischen Fugen, Schimmel an Duschkabinen

2. Probleme mit elastischen Fugen, Fugenversiegelung an Duschkabinen

3. Probleme mit elastischen Fugen, Herstellung einer Sockelanschlussfuge

5. Probleme mit elastischen Fugen, die fachgerechte Fuge

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5. Probleme mit elastischen Fugen, die fachgerechte Fuge https://www.dichtstoffe-blog.de/2010/03/21/5-probleme-mit-elastischen-fugen-die-fachgerechte-fuge/ https://www.dichtstoffe-blog.de/2010/03/21/5-probleme-mit-elastischen-fugen-die-fachgerechte-fuge/#comments Sun, 21 Mar 2010 18:46:37 +0000 https://www.dichtstoffe-blog.de/?p=7969 In fast allen Verarbeitungsrichtlinien bzw. –Vorschriften der Dichtstoff-Hersteller werden Angaben zum fachgerechten, den Funktionen der geforderten Abdichtung entsprechenden Aufbau einer mit spritzbaren Dichtstoff aufgefüllten Fuge gemacht. Grundlage sind die Angaben der DIN 18540 Teil 1 – Abdichten von Außenwandfugen im Hochbau … Weiterlesen

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In fast allen Verarbeitungsrichtlinien bzw. –Vorschriften der Dichtstoff-Hersteller werden Angaben zum fachgerechten, den Funktionen der geforderten Abdichtung entsprechenden Aufbau einer mit spritzbaren Dichtstoff aufgefüllten Fuge gemacht.

Grundlage sind die Angaben der DIN 18540 Teil 1 – Abdichten von Außenwandfugen im Hochbau mit Fugendichtungsmassen; konstruktive Ausbildung der Fuge. Meistens sind die Fugen im Bauwerk wesentlich tiefer als notwendig, und dadurch für eine funktionsfähige Abdichtung ungeeignet. Daher muss durch entsprechende Vorarbeiten der auszufüllende Fugenraum begrenzt werden. Dies geschieht unter Verwendung eines rund geformten Materials.

Durch das runde Profil wird die Schicht des eingespritzten Dichtstoffes in der Mitte etwas dünner als im Bereich der Haftflächen. Im Fall einer Dehnbewegung ist im Dichtstoff an dieser Stelle der geringste Widerstand, so dass die Materialdehnung überwiegend hier stattfindet. Die Fugenflanken werden weniger belastet. Weiterhin wird die Fuge durch die runde Form an den Haftflächen etwas tiefer als in der Mitte. Da die Fugenmitte aber auch die vorgeschriebene Dicke des Dichtstoffes, also die Tiefe der Abdichtung, gemessen wird, vergrößern sich zwangsläufig die Haftflächen, was wiederum die Sicherheit im Bereich der Haftflächen erhöht.

Andererseits darf die Tiefe der Fuge im Verhältnis zur Fugenbreite nicht übertrieben werden, weil mit steigender Fugentiefe die auftretenden Kräfte bei einer Dehnung der Fuge im Dichtstoff sehr schnell ansteigen und damit die Haftung unnötig belastet wird. Daher muss die Dicke des Dichtstoffprofils, gemessen in der Mitte zwischen den Fugenflanken, immer geringer sein als die Fugenbreite.

FAUSTREGEL:

Mindestfugenbreite 5mm, max. 50mm

bis zu 15 mm Fugenbreite:  Dichtstoffstärke 2/3 – 3/3

ab 16 mm Fugenbreite:  Dichtstoffstärke = 15 mm

Befahrbare Bodenfugen mit Kantenfase Fugenbreite max 15mm

Ist der zu begrenzende Fugenraum zu gering für eine Rundschnur kann auch in Notfällen ein PE-Band, Vorlegeband als Haftungsunterbrechung benutzt werden, damit sich der Dichtstoff mit der Fugenbewegung frei dehnen kann. Dabei ist zu beachten ob dieser Fugenaufbau zur Ausführung kommen darf.

Im Asphalt und Straßenbau, Heißverguss Fugenbau kommt zur Fugenbegrenzung eine Hochtemperatur Rundschnur zum Einsatz.

Im Brandschutzbereich wird anstatt einer Rundschnur eine Brandschutz Fugenschnur nach DIN 4102-A1 alsnicht brennbarer Fugenfüllstoff auf Mineralfaserbasis. Die miteinem Glasfasergarn umflochten ist bzw. eine Brandschutzdichtung, welche überwiegend in Dehn- undBewegungsfugen im Hoch-, Tief- und Tunnelbau eingesetzt wird, als Fugenhinterfüllung zum Einsatz, dabei ist darauf zu achten welche Feuerstandsklasse gefordert wird und ob es sich um eine statische oderDehn- undBewegungsfuge handelt.

Beachtet werden sollte: Die Begrenzung der Fugentiefe und das vorgeschriebene Rundprofil darf nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit gesehen werden. Es sind vielmehr technische Notwendigkeiten, die zu beachten sind. Als Hinterfüllmaterial sollen „nicht wassersaugende“ Rundprofile benutzt werden. Daher kommen u.a. auch zellgeschlossene PE-Rundschnüre zum Einsatz.

Grundregeln zur fachgerechten Fugenausbildung

•Die Haftflächen müssen tragfähig, trocken, fett– und staubfrei sein.

•Da es kein universellen Dichtstoff gibt, ist objektbezogen zu entscheiden, welches System zu verwenden ist (eventuelle Haftversuche sind von Vorteil).

•Bei der Planung ist bereits daran zu denken, dass ein Dichtstoff einemaximale Bewegungsaufnahme von 25 % aufweist und daher auf eine entsprechende Dimensionierung der Fuge unbedingt zu achten ist.

•Bei porösen und saugfähigen Untergründen empfehlen wir die zusätzliche Verwendung eines Haftanstriches.

•Die Fugentiefe ist wie folgt einzuplanen:

5-7mm Fugenbreite : 5 mm Dichtstoffstärke + Fugenhinterfüllung 6mm8mm

8-12mm Fugenbreite : 8 mm Dichtstoffstärke + Fugenhinterfüllung 10mm13mm

13-15mm Fugenbreite : 13mm Dichtstoffstärke + Fugenhinterfüllung 15mm-20mm

Ab 16mm Fugenbreite : 15 mm Dichtstoffstärke + Fugenhinterfüllung 20mm, 25mm, 30mm, 40mm, 50mm

Zur Hinterfüllung ist einegeschlossenzellige PE-Schnur zu verwenden. Die Schnur verhindert eine 3-Flanken-Haftung und ermöglicht ein sattes Einspritzen der Dichtungsmasse.

Die eingespritzte Dichtmasse kann anschließend mit Glättmittel und einer Spachtel abgezogen werden.

 

 

 

 

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4. Probleme mit elastischen Fugen, Schimmel an Glasversiegelungen https://www.dichtstoffe-blog.de/2010/03/15/4-probleme-mit-elstischen-fugen-schimmel-an-glasversiegelungen/ https://www.dichtstoffe-blog.de/2010/03/15/4-probleme-mit-elstischen-fugen-schimmel-an-glasversiegelungen/#comments Mon, 15 Mar 2010 21:52:23 +0000 https://www.dichtstoffe-blog.de/?p=7914 Schimmel an Glasversiegelungen!! Schimmelige Fugen an Fenstergläser, entfernen sie das Silicon gründlich (Cuttermesser, Schaber). Bedenken sie, dass im Holzrahmen sich ebenfalls Schimmelsporen befinden können, um diesen zu entfernen, schleifen sie den Anstrich des Fensters ab, bis nichts mehr sichtbar ist. … Weiterlesen

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Schimmel an Glasversiegelungen!!

Schimmelige Fugen an Fenstergläser,

entfernen sie das Silicon gründlich (Cuttermesser, Schaber).

Bedenken sie, dass im Holzrahmen sich ebenfalls Schimmelsporen befinden können, um diesen zu entfernen, schleifen sie den Anstrich des Fensters ab, bis nichts mehr sichtbar ist.

Sprühen sie Schimmelvernichter auf alle betroffenen Stellen und reinigen sie nach der Einwirkzeit alles nochmals gründlich. Dies ist notwendig damit möglichst keine Schimmelsporen zurückbleiben.

Bei der Auswahl des richtigen Silicons (Fenstersilicon) und Farbe sollten sie darauf achten, dass sie kein minderwertiges Silicon verwenden. Es sollte 100% unverschnittenes Silicon, speziell für Fenster (Silicon für Versiegelung von Isoliergläsern in Holzrahmen/ Silicon für Versiegelung im Glas- und Fensterbau/ Silicon für Versiegelung von Einfachscheiben und Isoliergläsern). Ebenso muss darauf geachtet werden, dass bei der Auspresspistole nicht auf Billigware zurückgegriffen wird. Die größere Übersetzung und die bessere Stabilität der hochwertigeren Auspresspistolen erleichtert ihnen die Arbeit wesentlich.

Bei der Fugenversiegelung verfahren sie in folgenden Schritten:

  • Reinigen sie den Untergrund. Er muss fett-, staubfrei, trocken und tragfähig sein. Das beste Ergebnis erreichen sie mit einem Spezialreiniger, hier können sie sicher sein, dass keine störenden Zusätze vorhanden sind.
  • Der nächste Schritt ist das Abkleben der Fugekanten mit einem wasserfesten Kreppband

Den Dichtstoff satt und gleichmäßig mit der Dichtstoffpistole auftragen.

Jetzt müssen sie die Fugenkanten schließen. Verwenden sie auch hierzu, bei Bedarf ein Glättmittel.

Die Arbeiten nach dem Auftragen des Silicons müssen in 5-15 Minuten abgeschlossen werden je nach Silicon, da nach diesem Zeitraum die Hautbildung einsetzt und das Silicon abbindet. Dies bedeutet: Kleben sie nur die Menge ab, die sie in dieser Zeit verarbeiten können.

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