Handwerker und Heimwerker Informationen-Tipps | Dichtstoffe Klebstoffe Fugen Abdichtung https://www.dichtstoffe-blog.de Handwerker-Heimwerker Blog von Fugentechnik Ott und Dichtstoff Shop Fri, 09 Dec 2022 16:32:14 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Fugodicht PE Rundschnur Einroller https://www.dichtstoffe-blog.de/2016/11/22/fugodicht-pe-rundschnur-einroller/ Tue, 22 Nov 2016 05:56:32 +0000 https://www.dichtstoffe-blog.de/?p=21162 Fugodicht PE Rundschnur Einroller für Fugen Hinterfüllschnüre, Fugen-Füllprofil. Eine Voraussetzung  für einwandfreie  Dichtungsarbeit ist die richtige Fugendimensionierung. Zum schnellen, verletzungsfreien Einrollen der PE Rundschur, im richtigen Verhältnis von Fugenbreite zur Fugentiefe Fugodicht PE Rundschnur Einroller verwenden. Produkt: mit Schnellwechselsystem der … Weiterlesen

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Fugodicht PE Rundschnur Einroller für Fugen Hinterfüllschnüre, Fugen-Füllprofil. Eine Voraussetzung  für einwandfreie  Dichtungsarbeit ist die richtige Fugendimensionierung. Zum schnellen, verletzungsfreien Einrollen der PE Rundschur, im richtigen Verhältnis von Fugenbreite zur Fugentiefe Fugodicht PE Rundschnur Einroller verwenden.

Produkt: mit Schnellwechselsystem der Rollen für verschiedene Fugenbreiten und -formen 8mm Gripp Zone für sehr glatte Werkstoffe Hochleistungskunststoff  für geringen Verschleiß robuster stangenverzinkter Rundstahl-Bügel mit Kunststoff Hohlgriff zum Verlängern

Rolle für 5-7mm Fugenbreite (Eindrucktiefe 5mm) = PE Rundschnur Ø 6mm/Ø 8mm

Rolle für 8-12mm Fugenbreite (Eindrucktiefe 8mm) = PE Rundschnur Ø 10mm/Ø 13mm

Rolle für 13-15mm Fugenbreite (Eindrucktiefe 13mm) = PE Rundschnur Ø 15mm/Ø 20mm

Rolle für 16-20mm Fugenbreite (Eindrucktiefe 15mm) = PE Rundschnur Ø 20mm/Ø 25mm

Made in Germany

Vorteile:

konstante-optimale Fugentiefe zur Fugenbreite

keine 3 Flankenhaftung des Dichtstoffes, dadurch längere-bessere Haltbarkeit der Fugenabdichtung

keine Beschädigung des Fugen-Füllprofils, dadurch keine Blasen.-Gasbildung im Dichtstoff

über 50% Zeitersparnis gegenüber herkömmlichem Einbau

über 50% Dichtstoffersparnis

geringes Gewicht

Fugodicht Rundschnur Roller FlyerMehr Informationen in unserem Online-Shop, dichtstoffe-shop.de (Preise, Datenblätter, Nachweise, Broschüren, Farbkarten, Verbrauchsrechner, Fachinformationen, Verarbeitungshinweise, Tipps, weitere Produkte

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ALTERUNGSBESTÄNDIGKEIALTERUNGSBESTÄNDIGKEIT VON SILIKONDICHTSTOFFEN https://www.dichtstoffe-blog.de/2013/03/01/alterungsbestandigkeialterungsbestandigkeit-von-silikondichtstoffen/ Fri, 01 Mar 2013 22:51:15 +0000 https://www.dichtstoffe-blog.de/?p=15130 Es gibt Untersuchungen, welche die Lebensdauer von Dichtungsmassen betrifft, die sich auf experimentelle Ergebnisse stützen, sowie diese als Grundlage für Hochrechnungen benützen. Was also die Alterungsbeständigkeit der Elastomere betrifft, so ließ eine amerikanische Firma vor vielen Jahren RTV-1 Massen unter … Weiterlesen

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Es gibt Untersuchungen, welche die Lebensdauer von Dichtungsmassen betrifft, die sich auf experimentelle Ergebnisse stützen, sowie diese als Grundlage für Hochrechnungen benützen. Was also die Alterungsbeständigkeit der Elastomere betrifft, so ließ eine amerikanische Firma vor vielen Jahren RTV-1 Massen unter extremen Bedingungen in der Wüste von Arizona (extrem hohe UV-Belastung) nach dem danach benannten „ARIZONA TEST“, wonach auch weltweit Kunststoffe wie PVC, PP, PE etc. geprüft werden, testen.

Nach 10 Jahren konnten bei Dichtungsmassen auf Rohsiloxanbasis noch keine mechanischen Veränderungen (Abbau) festgestellt werden. Auch Oberflächenveränderungen wie Auskreidungen, Flüssigkeiten, Verhärtungen etc. konnten nicht beobachtet werden. Nach Hochrechnungen die veröffentlicht wurden, wird für diese Matrix die Alterungsbeständigkeit mit 50 Jahren angegeben.

Die Lebensdauer von Dichtungsmassen allgemein wird wie folgt gereiht:

Silikonmassen: 25 Jahre und mehr

Thiokolprodukte(Polysulfide): bis 20 Jahre

PU-Massen (Polyurethane): 10-15 Jahre (abhängig von der Stabilisierung)

Acrylate: ca. 10 Jahre (abhängig von der Stabilisierung)

Es sei noch erwähnt, dass sich Silikondichtmassen ca. 30 Jahre als Dilatations(=Ausdehnungs) dichtungsmassen in der Praxis bestens bewährt

haben.

Die gute Alterungsbeständigkeit dieser Matrix ist auch der Grund dafür, dass bei

Structural Glazing Anwendung (siehe Wolkenkratzer mit Glasfassade) nur

Silikondichtungsmassen und keine anderen Dichtungsmassen zum Einsatz

kommen dürfen, da diese Elastomere weder Ihre Eigenklebkraft noch Ihre mechanischen Eigenschaften verlieren.

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11. Probleme mit elastischen Fugen RAL Anschlussfugen nach DIN 4108 https://www.dichtstoffe-blog.de/2011/12/15/11-probleme-mit-elastischen-fugen-ral-anschlussfugen-nach-din-4108/ Thu, 15 Dec 2011 09:00:04 +0000 https://www.dichtstoffe-blog.de/?p=9871 Die Vorgabe für die Montage von Fenstern und Türen bei der Energieeinsparverordnung besagt,  dass  die Fenster fugendicht nach Stand der Technik eingebaut werden müssen. Die Fenstermontage nach Stand der Technik ist wiederum in der DIN-NORM 4108 — Teil 7 dokumentiert. Laut dieser … Weiterlesen

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Die Vorgabe für die Montage von Fenstern und Türen bei der Energieeinsparverordnung besagt,  dass  die Fenster fugendicht nach Stand der Technik eingebaut werden müssen. Die Fenstermontage nach Stand der Technik ist wiederum in der DIN-NORM 4108 — Teil 7 dokumentiert. Laut dieser DIN-Norm müssen die Anschlussfugen des Fensterrahmens zum Mauerwerk innen luftdicht und aussen schlagregendicht jedoch dampfdiffusionsoffen ausgeführt werden .

– Warum diese Vorgabe ? Da die Luftwechselrate bedingt durch die hohen Wärmedämmwerte von Mauerwerk — Putz und Fenster in einem Neidrigenergiehaus wesentlich geringer ist wie bei konventioneller Bauweise kann dies zu Feuchtigkeitsbildung im Mauerwerk besonders im Bereich der Anschlussfuge der Fenster führen. Über die Montage nach innen luftdicht und nach aussen dampfdiffusionsoffen, kann im Mauerwerk auftretende Feuchtigkeit über den Fensteranschluss zum Mauerwerk nach aussen entweichen. Wobei die nach innen notwendige Dichtheit, welche wiederum für die erhöhte Wärmedämmung notwendig ist, erhalten bleibt. – Wie wird diese Dichtheit erreicht ?. Vom i.f.t Prüfinstitut in Rosenheim wurde für diese Montageart eine eindeutige Vorgabe ausgearbeitet und als sogenannte RAL — MONTAGE bezeichnet.

1 = Putzanschlussprofil / 2 = Abdichtung Dichtstoff dampfdiffussionsoffen / 3 = Aussenputz / 4 = Dämmung / 5 = Abdichtung Dichtstoff innen – luftdicht / 6 = Innenputz / 7 = Fensterrahmen / 8 = Mauerwerk

 

 

 

5. Probleme mit elastischen Fugen, die fachgerechte Fuge

Innere Abdichtung (zum Mauerwerk innen luftdicht = Acryldichtstoff)

1.Fuge und Fenster-Türe säubern und grundieren

 

2. Fenster oder Türe hinterfüllen

 

 

 

 

 

 

 

3. Fenster oder Türe abkleben

 

 

4. Acryldichtstoff innen in Fuge einbringen

 

 

4. Acryldichtstoff abziehen

 

 

5 Abdeckbänder entfernen

 

 

6. Fuge nachglätten (fertig)

 

RAL Anschluss aussen (zum Mauerwerk aussen schlagregendicht jedoch dampfdiffusionsoffen = MS-Polymerdichtstoff oder Silikondichtstoff)

1. Je nach Rahmenstärke ausschäumen

2. Fuge säubern und grundieren

3. Fuge hinterfüllen

4.Fuge abkleben

5. MS Polymerdichtstoff einbringen

6. Dichtstoff abziehen

7. Abdeckbänder entfernen

8. Nachglätten

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Angebotsanfrage Fugen Fachbetrieb

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Fugen Dichtstoff ABC https://www.dichtstoffe-blog.de/2011/11/30/fugen-dichtstoff-abc/ Wed, 30 Nov 2011 07:26:55 +0000 https://www.dichtstoffe-blog.de/?p=9785 Jede Berufsbranche hat ihr eigenes „Fachchinesisch“. Ob Arzt oder Geologe, Bauhandwerker, Schreiner, Maler oder Gipser. Damit verständigt man sich ohne Schwierigkeiten innerhalb des Fachbereiches. Wir möchten Ihnen anhand von Auszügen die Fachbegriffe bei der Fugenabdichtung näher bringen.   Abdichten Einbringen … Weiterlesen

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Jede Berufsbranche hat ihr eigenes „Fachchinesisch“. Ob Arzt
oder Geologe, Bauhandwerker, Schreiner, Maler oder Gipser. Damit verständigt
man sich ohne Schwierigkeiten innerhalb des Fachbereiches. Wir möchten Ihnen
anhand von Auszügen die Fachbegriffe bei der Fugenabdichtung näher bringen.

 

Abdichten

Einbringen geeigneter Stoffe in eine Fuge, um das Eindringen
von Feuchtigkeit und-oder Luft zwischen Bauelementen, Bauteilen und
Bauwerksteilen aus gleichen oder unterschiedlichen Baustoffen zu verhindern.
(DIN EN 26927:1990)

Abglätten

Verfahren, um den Dichtstoff nach der Verarbeitung in die
Fuge zu pressen, damit die Haftung zwischen Dichtstoff und Fugenflanken
sichergestellt wird, und um das Aussehen der Fugenoberfläche zu verbessern.
(DIN EN 26927:1990)

 

Ablüftezeit

Mindestwartezeit nach dem Aufbringen eines Primers bis zum
Einbringen des Dichtstoffes. (DIN EN 26927:1990). Wartezeit nach Reinigung,
Wartezeit nach Primerauftrag.

 

Acryldichtstoff

Dichtstoff ist wasserhaltig und wird hauptsächlich im
Wandbereich eingesetzt (innen / außen) ist überstreichbar. Acrylat ist in
frischem Zustand wasserlöslich – nach der Trocknung wasserfest

Anschlussfuge

Fuge zwischen zwei Bauteilen (z.B. Boden und Wand) oder zwei
Baustoffen (z.B. Putz und Fenster), die als Bewegungsfuge ausgeführt werden
muss, die sich vom Material oder ihrer Funktion unterscheidet. Anforderungen an
den Dichtstoff: Neben einer guten Haftung am Untergrund, besonders im
Fensteranschlussbereich, muss der Dichtstoff ungehinderte Bewegungen der
Bauteile zulassen. Auftretende Spannungen dürfen nicht auf den Untergrund
übertragen werden, da ansonsten, z.B. Bei Fassadenputzen mit geringer
Festigkeit, Spannungsrisse oder Ablösungen auftreten.

Anstrichverträglich

Dichtstoff, der keine schädlichen Einflüsse auf und mit den
Anstrichen angrenzender Bauteile auf Dichtstoffen etc. hat.

Abrieb auf Dichtstoffen

Veränderung der Dichtstoffoberfläche durch mechanischen
Materialabrieb. Optisch sichtbar durch Verlust des Oberflächenglanzes oder
Masseverlust.

Atmungsaktiv

Bezeichnet den Zustand der Diffusion von Feuchte durch einen
Stoff bzw. eine Konstruktion. Atmungsaktive Baustoffe, auch als
dampfdiffusionsoffen bezeichnet, gewährleisten die Feuchtigkeitsdiffusion nach
außen und sorgen somit für ein gesundes und angenehmes Raumklima. Bei der
Fensterfugenabdichtung wird daher dampfdiffusionsoffenes Material wie z.B.
Nocoband oder Fensterfolie Außen verwendet.

Arbeitsfuge

Arbeitsfugen entstehen dann, wenn der Betoniervorgang an
einem statisch als Einheit wirkenden Baukörper unterbrochen werden muß.

Ausdehnung

Vermögen eines Dichtstoffes, insbes. bei fallender
Temperatur, Bewegungen in Richtung der sich voneinander entfernenden
Fugenflanken aufnehmen zu können.

Bauteilfuge

Fuge zwischen Bauteilen von gleichem Material und gleicher
Funktion.

Benetzung

Die Eigenschaft eines Stoffes, z.b. Primer, Kleber oder
Dichtstoff, sich auf der Oberfläche der vorgesehenen Haftfläche auszubreiten
(anzufließen). Nur an benetzten Oberflächen kann –> Adhäsion wirksam
werden.

Bewegungsaufnahme

Zulässige Gesamtverformung
des Dichtstoffes (ZGV)

Bruchdehnung

Maximale Dehnung eines Dichtstoffes in der Fuge, die zum
Bruch (Zerstörung) der Kohäsion im Dichtstoffmaterial oder der Adhäsion führt.
Die Bruchdehnung darf keinesfalls mit der maximalen Bewegungsaufnahme  ZGV gleichgestellt werden.

Bedarfsermittlung

Die Formel für optimale Fugenabdichtungen:

• Fugenbreite [cm] x
Fugendicke [cm] x 100 cm = Bedarf in ml/m

Rechenbeispiel:

• 3,0 cm x 1,5 cm x
100 cm = 450 ml pro Meter.

Bei 600 ml Beuteln ergibt dies 600 : 450 = 1,3 Meter pro
Beutel.

Bestimmung von Dichtstoffen

Oder welcher Dichtstoff ist in der bereits ausgeführten
Fuge? Bei der Sanierung von Fugen ist die wichtigste Aufgabe das Erkennen des
bereits vorhandenen Dichtstoffes. Nur bei gleichen Dichtstoffen sind
Unverträglichkeiten auszuschließen und eine entsprechende Haftung
gewährleistet. Der in der Praxis weitverbreitete Brandtest gibt Aufschluss über
den Dichtstoff.

Bewegungsvermögen

Quantitative Angabe über die Fähigkeit eines Dichtstoffes,
sich der Bewegung der Fuge, die er ausfüllt, anzupassen und dabei die
Abdichtung aufrecht zu erhalten.

Blasenbildung

Unerwünschte örtliche Aufwölbung auf der
Dichtstoffoberfläche bzw. Hohlstellen oder Fehlstellen im Dichtstoff, oft
hervorgerufen durch Ausgasungen aus der Fuge oder beschädigtem Hinterfüllmaterial.

Brandverhalten

Dichtstoffe werden als Baustoffe nach DIN 4102 Teil 1
geprüft und beurteilt und den Baustoffklassen B2 oder B1 zugeordnet.

• Nichtbrennbare Baustoffe, ohne Anteile von brennbaren
Baustoffen – A1

• Nichtbrennbare Baustoffe, mit Anteilen von brennbaren
Baustoffen – A2

• Schwerentflammbare Baustoffe – B1

• Normalentflammbare Baustoffe – B2

• Leichtentflammbare Baustoffe – B3

Bauwerksabdichtung

verhindert das Eindringen von Nässe.

Bewegungsfuge

Fuge zwischen zwei Bauteilen, die dafür sorgt, dass es bei
Bauwerksbewegungen nicht zu Spannungen an der Verbindungsstelle kommt.

Bitumen

klebriges und abdichtendes Produkt aus Erdöl. Bitumen wird
wendet, um Bauteile gegen Wasser zu schützen. Die dauerhaft der Witterung
ausgesetzt sind.

Butyldichtmassen

lösemittelfrei mit sehr guten Klebeeigenschaften.
Undurchlässig für Wasserdampf. Geeignet zum Verkleben von
Dampfsperrfolien
.Haftet auch auf glatten Materialien.

Chemikalienbeständigkeit

Die Chemikalienbeständigkeit eines Dichtstoffes ist abhängig
von der Konzentration, Dauer und Temperatur der Chemikalieneinwirkung. Sie wird
vom Hersteller geprüft und im Technischen Merkblatt des Dichtstoffes angegeben.

Dichtstoff

Ein Stoff, der als spritzbare-fliesene Masse in eine Fuge
zur Fugenabdichtung eingebracht wird. Dichtstoffe haften an den Fugenflanken
der Fuge und nehmen Bauteilbewegungen auf, ohne ihre Dichtfähigkeit zu
verlieren. Der Dichtstoff sollte alterungsbeständig sein und über Jahre hinaus
funktionsfähig bleiben.

Dichtstoffe

Polyurethan bzw. PUR-Dichtstoffe:

1-K- bzw.
2-K-Dichtstoffe mit hoher Weiterreißfestigkeit und hoher Reißdehnung für den
Hoch- und Tiefbau. Das Rückstellvermögen beim Abbau von Spannung beträgt meist
> 70%. Darüber hinaus verfügen PUR-Dichtstoffe über ein breites
Haftspektrum.

Silikon-Dichtstoffe:

Dichtstoffe mit hoher
UV-Beständigkeit, guter Glashaftung und geringer Weiterreißfestigkeit. Das
Rückstellvermögen ohne Spannungsabbau beträgt fast 100%. Allerdings besteht die
Gefahr der Randzonenverschmutzung durch Silikonöle.

Essigsäuren-vernetzende Silikone:

Die “Sanitärsilikone”
haften nicht auf alkalische Untergründen, z.B. Beton oder zementgebundenen
Untergrund.

-Neutral-vernetzende
Silikone
:

“Verglasungsdichtstoffe”
mit guter Haftung auf Kunststoffen und Lacken.

Acryl-Dichtstoffe:

Wässrige,
plastoelastische Acryl-Dispersionen mit geringer Bewegungsaufnahme, mit hohem
Schwund und schlechten Hafteigenschaften. Für Innenfugen mit geringer Bewegung.

Hybrid-Dichtstoffe:

Info

Polysulfid-Dichtstoffe

2-komponentig

Dehnspannungswert

Zuordnung der Dehnspannung eines Dichtstoffes bei bestimmter
relativer Dehnung zu dieser relativen Dehnung. (DIN EN 26927:1990)

Dreiecksfase

Bei einer Dreiecksfase treffen sich die beiden Haftflächen
des Dichtstoffes in der Spitze eines Dreiecks.

Dreiflankenhaftung

Bei einer Dreiflankenhaftung hat der Dichtstoff auf Haftung
am Fugengrund mit der Dreiflächenhaftung Folge, dass die Verformung des
Dichtstoffes zum Bewegungsausgleich behindert wird.

Durchhärtungszeit

Zeit, die ein Dichtstoff benötigt um komplett durchzuhärten.

Dichtstoff Einsatzgebiete

Folgende Einsatzgebiete für Dichtstoffe sind in Richtlinien
oder Normen definiert:

Außenfugen im
Hochbau (nach DIN 18540)

Anschlussfugen an
Fenstern und Außentüren (IVD-Merkblatt Nr. 9)

Fugen im
Sanitärbereich (IVD-Merkblatt Nr. 3)

Fugen im
Nassbereich (IVD-Merkblatt Nr. 3)

Fugen im
Bodenbereich (IVD-Merkblatt Nr. 1)

Glasversiegelung
(nach DIN 18545)

Elastisch

Stoff, der nach Krafteinwirkung, Bewegung in seinen
ursprünglichen Zustand zurückkehrt.

Erstverfugung

erstmalige Fugenabdichtung einer Fuge. Gewährleistungen
beziehen sich i.d.R nur auf die Erstabdichtungen.

 

Fremdüberwachung

Dichtstoffe, die nach bestimmten Qualitätsnormen, z.B. DIN
18545 geprüft sind, werden in regelmäßigen Zeitabständen von neutralen
Überwachungsgremien auf die Einhaltung der Qualitätsanforderungen überprüft.

 

Fuge

Beabsichtigter oder toleranzbedingter Raum zwischen
Bauteilen (DIN 52460:2000)

 

Fugenflanke

 

Seitliche Begrenzung der Fugenbreite (DIN 52450:2000)

 

Fassadenfuge

 

Im Fassadenfugenbereich sollen zwischen den Bauelementen die
Bewegungen aufgefangen werden, die durch Witterungseinflüsse oder mechanische
Belastungen auftreten. Oder planmäßig angelegte Fugen zwischen
Fassadenelementen. Die Fugen nehmen die Längenänderungen der Bauteile auf.

 

Fensteranschlussfuge

 

Die Fensteranschlussfuge ist die Fuge, die rings um das
Fenster beim Einsetzen in den Baukörper entsteht. Sie muss so abgedichtet
werden, dass die temperaturbedingten Längenänderungen und Verformungen der
Fensterwerkstoffe aufgefangen werden, damit ein Wärme-, Feuchte- und
Schallschutz gewährleistet ist. Richtlinie für die Abdichtung von
Fensteranschlussfugen ist das IVD-Merkblatt Nr. 9.

 

Feuerwiderstand

 

Das Brandverhalten von Bauteilen wird durch ihre Feuerwiderstandsdauer
gekennzeichnet und mit der Feuerwiderstandsklasse angegeben. Die
Feuerwiderstandsdauer ist die Mindestdauer in Minuten, während der das geprüfte
Bauteil festgelegte Anforderungen an den Feuerwiderstand erfüllt.

 

Folgende Feuerwiderstandsklassen existieren:

• Klasse 30
feuerhemmend

• Klasse 60
feuerhemmend

• Klasse 90
feuerbeständig

• Klasse 120
feuerbeständig (DIN 4102)

 

Filmbildung

 

Bei der Verarbeitung eines Primers soll dieser im Bereich
der behandelten Fläche eine zusammenhängende Schicht bilden, die als Film
bezeichnet wird.

 

Fugenbänder

Elastische Fugenbänder werden mit den entsprechenden
Klebstoffen über die Fuge geklebt. Sie werden hauptsächlich zur Fugensanierung
eingesetzt – wenn der alte Fugendichtstoff die Abdichtung und Bewegungsaufnahme
nicht mehr gewährleistet, schwer zu entfernen oder die Fugenbreite zu gering
ist. Fugenbänder werden außerdem bevorzugt bei Fugen, die im Winkel zweier
Bauteile entstehen, eingesetzt. Die Abdichtung mit elastischen Fugenbänder
beschreibt das IVD-Merkblatt Nr. 4.

 

Fugendimensionierung

Fugendimensionierung ist das vorgeschriebene Verhältnis
zwischen Fugenbreite und der einzubringenden Dicke des Dichtstoffes. Außenfugen
im Hochbau werden nach DIN 18540, Bodenfugen nach IVD-Merkblatt Nr. 1 , bei
LAU-Anlagen nach IVD Merkblatt Nr. 6 verfugt.

 

Fungizid

 

Die Bildung von Schimmelpilz auf Dichtstoffen kann begrenzt
werden, wenn der Dichtstoff eine entsprechende fungizide, also
schimmelpilztötende Ausrüstung besitzt.

• Wichtig:

Auch fungizid
ausgerüstete Dichtstoffe verlieren im Laufe der Zeit ihre Wirkung. Regelmäßige
Pflege ist daher unerlässlich. In den Dichtstoff ist eine eingearbeitete
Chemikalie enthalten, die den Befall durch Schimmelpilze verhindert. Die
Wirkung ist zeitlich nicht auf Dauer möglich, da der Zusatz langsam verbraucht
wird. Fungizid ausgerüstete Dichtstoffe kommen überwiegend in Sanitärräumen zum
Einsatz.

 

Fugensanierung

Entfernen und fachgerechtes erneuern von altem
Fugendichtstoffen.

 

Glättmittel

Hilfsprodukt zum glätten frischer Dichtstoffoberflächen,
bevor die Hautbildungzeit überschritten ist.

 

Hinterfüllmaterial

Material, das zur Begrenzung der Dicke des Dichtstoffes in
die Fuge eingebracht wird und so das rückseitige Profil des Dichtstoffes
bestimmt. (DIN EN 26927:1990), um die Tiefe einer Fuge vor dem Einbringen des
Dichtstoffes zu begrenzen.

 

Hochbaufuge nach DIN 18540

Der Anwendungsbereich für Hochbaufugen nach DIN 18540 sind
Außenwandfugen zwischen Bauteilen aus Ortbeton, Betonfertigteilen sowie aus
unverputztem Mauerwerk und Natursteinen.

 

Hautbildungszeit

Zeit zum modelieren, Verarbeiten des Dichtstoffes bevor er
eine Haut bildet.

 

Haftungseigenschaften

Bestimmen des richtigen Dichtstoffes und ob der zu
verfugende Werkstoff  vorher mit Primer
behandelt werden sollte.

 

IVD-Merkblätter

IVD-Merkblätter sind technische Informationen des
Industrieverbandes Dichtstoffe e.V. Für Einsatzgebiete von Dichtstoffen, für
die keine DIN-Norm vorliegt. Alle IVD-Merkblätter sind über den
Industrieverband Dichtstoffe e.V., Emmastraße 24, 40227 Düsseldorf, Telefon
0211/90 48 70 zu beziehen.

• IVD-Merkblatt Nr.
1:

Abdichtung von
Bodenfugen mit elastischen Dichtstoffen.

• IVD-Merkblatt Nr.
2:

Dichtstoffcharakterisierung

• IVD-Merkblatt Nr.
3:

Konstruktive
Ausführung und Verarbeitung der Fugen im Nassbereich.

• IVD-Merkblatt Nr.
4:

Abdichten von Fugen
im Hochbau mit Elastomer-Fugenbändern unter Verwendung von ausreagierenden
Klebstoffen.

• IVD-Merkblatt Nr.
5:

Butylbänder

• IVD-Merkblatt Nr.
6:

Abdichten von
Bodenfugen mit elastischen Dichtstoffen im befahrbaren Bereich an Abfüllanlagen
von Tankstellen

• IVD-Merkblatt Nr.
7:

Elastischer
Fugenverschluss bei Fassaden aus angemörtelten keramischen Fliesen

• IVD-Merkblatt Nr.
8:

Konstruktive
Ausführung und Abdichtung von Fugen im Holzfassbodenbereich

• IVD-Merkblatt Nr.
9:

Dichtstoffe in der
Anschlussfuge für Fenster und Außentüren. Grundlagen für Planung und
Ausführung.

 

Kohäsionsbruch

Bruch innerhalb des Dichtstoffes (DIN EN 26927:1990)

 

Kitt

Traditionelle Bezeichnung für einen Dichtstoff auf Basis
Leinöl, der zur Abdichtung zwischen Fensterscheibe und Fensterflügel oder
Rahmen eingesetzt wird.

 

MS-Polymer

Ein Rohstoff, der zur Herstellung von Dichtstoffen
eingesetzt wird.

 

Marmor und Naturstein

Alle Steinsorten, die in natürlichen Vorkommen
(Steinbrüchen) gewonnen werden, fallen unter diese Sammelbezeichnung. Dazu
gehören z. B. Marmor, Granit, Schiefer, Basalt. Bei der Auswahl des
einzusetzenden Dichtstoffes sind besondere Materialeigenschaften zu beachten.

 

Offene Zeit

Innerhalb dieser Zeitspanne muss der Dichtstoff eingebracht
werden, um auf dem Primer eine optimale Haftung zu erzielen.

 

Polymer

Eine Substanz, die aus Molekülen aufgebaut ist, in denen
eine oder mehrere Arten von Atomen oder Atomgruppierungen wiederholt
aneinandergereiht sind. Verbindet die positiven Eigenschaften von Silicon und
Acryl.

 

Primer

Material zur Oberflächenbeschichtung der Fugenflanken, das
vor dem Einbringen des Dichtstoffes aufgebracht wird, um dessen Haften
sicherzustellen. (DIN EN 26927:1990)
Ablüftezeit des Primers ist zu beachten.

 

Rückstellvermögen

Eigenschaft eines
Dichtstoffes, die ursprünglichen Maße ganz oder teilwese wiederum anzunehmen,
nachdem die Kräfte aufgehoben wurden, welche die Verformung verursacht haben.
(DIN EN 26927:1990).

 

Randzonenverschmutzung

Unter Randzonenverschmutzung-verfärbung versteht man das
Abwandern von Substanzen und/oder sonstigen Bestandteilen (z. B. Weichmachern)
in die angrenzenden Baustoffe. Sie führt zu Verfärbungen der Fugenrandbereiche.
Typisches Beispiel ist der Einsatz von nicht geeignetem Dichtstoff an
Naturstein, (Marmor).

 

Sanitärfuge

Fugen im Nass- und Sanitärbereich

 

Silicondichtstoff

Dichtstoffbasis, wasserabweisend, hochelastisch und
witterungsbeständig – jedoch nicht überstreichbar.

 

Scheinfugen

Scheinfugen werden an Stellen angeordnet, an denen beim
Auftreten hoher Spannungen der Beton reißen soll („Sollrißstelle“).

 

Shore-A-Härte

Eine Meßmethode für die Gummiindustrie, die an
ausvulkanisierten Gummimischungen angewandt wird. Für die Prüfung von
Dichtstoffen nur bedingt und mit großer Einschränkung geeignet, da der
Zeitpunkt der „Vulkanisation“ nicht festzulegen ist. –> DIN 53505.

 

 

Spezifisches Gewicht

Das spezifische Gewicht beschreibt das Verhältnis der Masse
zu seinem Volumen. Beispiel: 1,2 g / ml
= 1 Milliliter (cm_) wiegt 1,

 

Schimmelpilze

Ein immer wieder auftretendes Ärgernis ist der
Schimmelpilzbefall auf elastischen Dichtstoffen. Einen Schimmelpilzbefall auf
Dichtstoffen erkennt man an überwiegend dunklen Flecken auf der
Dichtstoffoberfläche. Die Flecken sind meist schwarz, wie bei dem bekannten
Schimmelpilz “Aspergillus Niger”, sie können aber auch farbig sein, z.B.
bräunlich, gelblich, violett, rot und rosa.

 

Topfzeit

Die Angabe des Verarbeitungszeitraumes der fertigen
Dichtstoff oder Klebstoffmischung bei Mehrkomponenten-Dichtstoffen oder
Klebstoffen.

 

Überstreichbarkeit nach DIN 52460

Überstreichbar ist ein Dichtstoff, der ganzflächig deckend
mit einem oder mehreren Anstrichen beschichtet werden kann, ohne dass sich
Wechselwirkungen ergeben. Hierzu müssen vom Hersteller Prüfungen nach DIN
52452-4 vorliegen. Wird in Ausnahmefällen die Beschichtung von
bewegungsausgleichenden Dichtstoffen verlangt, müssen sowohl der Dichtstoff als
auch der Anstrich folgende Forderungen erfüllen: • Beschichtung der
Dichtstoffoberfläche • Einwandfreie Durchtrocknung der Beschichtungen • Haftung
der Beschichtung auf dem Dichtstoff • Dehnfähigkeit ohne Rissbildung in der
Beschichtung Mangelnde Dehnfähigkeit, die Risse in der Beschichtung verursacht,
führt häufig zu Beanstandungen und der Aufwand für deren Beseitigung ist enorm
hoch. Wir empfehlen: Überstreichen Sie Dichtstoffe in Dehnungsfugen nicht.
Sollte dies jedoch ausdrücklich gefordert werden, schließen Sie eine
Gewährleistung aus.

 

Verarbeitung

Der Fugendichtstoff wird in die ordentlich vorbereitete Fuge
eingebracht. Anschließend wird die Fugenoberfläche mit einem Glättholz /
Glättgummi abgezogen, wobei der Dichtstoff an die Haftflächen und an das
Hinterfüllmaterial angedrückt werden muss. Bei Bedarf kann die Oberfläche mit
einem Abglättmittel geglättet werden.

 

Verträglichkeit

Eigenschaft eines Dichtstoffes, bei dauerndem Kontakt mit
anderen Stoffen keine unerwünschten chemischen oder physikalischen Reaktionen
auszulösen.

 

Vernetzung

In der makromolekularen Chemie (die Chemie, die sich mit
großen Molekülen beschäftigt) versteht man unter Vernetzung die räumliche
Verknüpfung von Polymerketten untereinander zu einem Netzpolymer. Diese
Quervernetzung ist auch die Ursache für die Verfestigung von chemisch
reagierenden Dichtstoffen, z.B. Silicon-Dichtstoffen

 

Viskosität Bezeichnung für die
Beurteilung über das Fließverhalten von Flüssigkeiten und Pasten.

Wartungsfuge

Fugen die starken Einflüssen (z. B. chemischen,
biologischen, physikalischen, mechanischen) ausgesetzt sind, deren Dichtstoff
in regelmäßigen Zeitabständen überprüft und gegebenenfalls erneuert werden
muss, um Folgeschäden zu vermeiden.

 

Zugfestigkeit Maximale Kraft, die
bei der Dehnung eines Baustoffes gemessen wird

Zulässiger Gesamtverformung (Gesamtheit von
Dehnung, Stauchung, Scherung), innerhalb Gesamtverformung dessen die
Fugenabdichtung ihre Funktiosfähigkeit bei behält. (DIN 52460:2000).

Zweikomponenten Dichtstoffe

Dichtstoffe bei denen die voneinander getrennten Komponenten
erst bei der Verarbeitung miteinander vermengt werden. Vorteil ist eine kurze
Aushärtungszeit und eine schnelle Verarbeitung.

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Fugen Rundschnüre-profile Fugen Hinterfüllung https://www.dichtstoffe-blog.de/2011/11/29/fugen-rundschnure-profile-fugen-hinterfullung/ Tue, 29 Nov 2011 17:28:28 +0000 https://www.dichtstoffe-blog.de/?p=9778 Fugenhinterfüllprofile PE-H-HS-Brandschutz Es ist nicht nur wichtig den richtigen Dichtstoff auszuwählen und auf eine optisch schöne Fuge zu achten, die Fuge muss auch Ihren Zweck erfüllen. Um die Aufgabe als elastische Abdichtung erfüllen zu können muss der Dichtstoff seine freie … Weiterlesen

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Fugenhinterfüllprofile PE-H-HS-Brandschutz

Es ist nicht nur wichtig den richtigen Dichtstoff
auszuwählen und auf eine optisch schöne Fuge zu achten, die Fuge muss auch
Ihren Zweck erfüllen. Um die Aufgabe als elastische Abdichtung erfüllen zu
können muss der Dichtstoff seine freie Bewegungsmöglichkeit erhalten
(Dreiflankenhaftung), dies ist gegeben wenn er allen Zug- und Druckbewegungen
nachgeben kann. Deshalb darf der Dichtstoff nur an den Fugenflanken eine feste
Verbindung eingehen. Ebenso muss die Fugentiefe im entsprechenden Verhältnis
zur Fugenbreite stehen. Dies alles wird durch das Einbringen eines
Hinterfüllprofils gewährleistet, und somit das Abreißen der Fuge verhindert.

zu den Produkten in unserem Online Shop, Preise,
Datenblätter etc.

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PCB-Fugen erkennen, fachgerecht entfernen und entsorgen! https://www.dichtstoffe-blog.de/2011/11/29/pcb-fugen-erkennen-fachgerecht-entfernen-und-entsorgen-2/ Tue, 29 Nov 2011 17:19:23 +0000 https://www.dichtstoffe-blog.de/?p=9774 Was ist zu tun? – Gefahr erkennen, Risiko abschätzen, Massnahmen planen, Anerkannte Firma beiziehen. PCB-Fugen erkennen! PCB-haltige Innen- und Aussenfugen finden sich in zahlreichen Betonbauten der Jahre 1955-1975. Eingesetzt wurden sie beim Bau von Schulhäusern, Schwimmhallen, Spitälern, Einkaufszentren, Industriebauten und … Weiterlesen

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Was ist zu tun?

– Gefahr erkennen, Risiko abschätzen, Massnahmen planen, Anerkannte Firma beiziehen.

PCB-Fugen erkennen!

PCB-haltige Innen- und Aussenfugen finden sich in
zahlreichen Betonbauten der Jahre 1955-1975. Eingesetzt wurden sie beim Bau von
Schulhäusern, Schwimmhallen, Spitälern, Einkaufszentren, Industriebauten und
grossen Wohnblocks, erbaut in Tafelbauweise oder im
Komponenten-Fassadenbau.  Rund 30% der
Betonbauten besitzen keine Fugen. Bei den restlichen 70% kann man davon
ausgehen, dass jedes zweite Gebäude das Umweltgift enthält.

 

Bauarbeitenverordnung

Die am 1.1.09 in Kraft gesetzte Bauarbeitenverordnung sieht
unter anderem den erhöhten Schutz der Mitarbeitenden und der Umgebung vor
gesundheitsgefährdenden Stoffen vor. Zu den gefährdenden Stoffen gehört auch
das als «Fugengift» bekannte PCB.

 

Was ist PCB?

Bei PCB (polychlorierte Biphenyle) handelt es sich um
synthetisch hergestellte Gemische chlorierter aromatischer Kohlenwasserstoffe.
PCB ist schlecht abbaubar und reichert sich in der Nahrungskette an. In vielen Organismen
kann PCB bereits in geringen Konzentrationen chronische Schäden verursachen.
PCB bereits seit 1972 verboten. Gefahr für Gesundheit und Umwelt entsteht bei
unsachgemässer Bearbeitung und Entsorgung während Umbau-, Sanierungs- und
Abbrucharbeiten. Bei der Entfernung von Fugendichtungsmassen sind nur
Arbeitswerkzeuge einzusetzen, die zu geringer Staub- und Hitzeentwicklung
führen.

Welche Fugen können PCB enthalten?

 

– Gebäudetrennfugen

 

– Bewegungsfugen zwischen Beton-Fertigelementen

 

– Anschlussfugen (Fenster, Türzargen)

 

– Glas-Anschlussfugen an Fenstern

 

– Fugen im Sanitärbereich (selten)

 

Massnahmen, Beizug einer anerkannten Firma.

Bei Verdacht auf PCB-haltige Materialien (Umbauten /
Sanierungen) ist vor der Arbeitsaufnahme oder umgehend bei der Entdeckung eine
Risikoabschätzung durchzuführen. Sobald sich der Verdacht bestärkt, ist eine spezialisierte
Sanierungsfirma beizuziehen, die das Material nach den Sicherheitsvorschriften fachgerecht
entfernt und entsorgt.

Die BUWAL-Richtlinie «PCB-haltige Fugendichtungsmassen» und
die Wegleitung des Amtes für Umweltschutz und Energie BL, bilden die Grundlagen
für die fachgerechte Entsorgung.

Sanierung durch die spezialisierte Firma

weitere Informationen

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Silikon Fugen fachgerecht sanieren, verfugen – Anleitung https://www.dichtstoffe-blog.de/2011/11/28/9419/ Mon, 28 Nov 2011 21:40:40 +0000 https://www.dichtstoffe-blog.de/?p=9419 Elastische Verfugungen können durch unsachgemäße Einbringung •keine Reinigung •keine Grundierung •keine Hinterfüllung chemische Einflüsse •Putzmittel •Körperpflegemittel physikalische Einflüsse •schlechte Lüftung •Witterung •Gebäudebewegung spröde, rissig, undicht oder auch durch Schimmel befallen werden. Schimmelpilze sind gesundheitsschädlich Schwarze unschöne Flecken auf elastischen Fugen … Weiterlesen

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Elastische Verfugungen können durch unsachgemäße Einbringung
•keine Reinigung
•keine Grundierung
keine Hinterfüllung

chemische Einflüsse
•Putzmittel
•Körperpflegemittel

physikalische Einflüsse
•schlechte Lüftung
•Witterung
•Gebäudebewegung

spröde, rissig, undicht oder auch durch Schimmel befallen werden.

Schimmelpilze sind gesundheitsschädlich

Schwarze unschöne Flecken auf elastischen Fugen sind Schimmelpilze. Dies kann einige Ursachen haben, wie z.B. schlechte Lüftung, Körperpflegemittel oder Ähnliches.

Spröde oder rissige Fugen können teuer werden

Risse können durch unsachgemäße Einbringung oder Gebäudebewegung, wie z.B. Absenkung des Estrichs, entstehen. Ebenso können elastische Fugen spröde werden und Risse bekommen, z.B. durch Sonnen-einstrahlung, Witterung.
Das kann für Sie teuerer werden, wenn in Ihr Gebäude Nässe und Ungeziefer eindringt und meist einen höheren Schaden verursacht, als die professionelle Verfugung kostet.

Fachmännische Einbringung

Eine neue Fuge sollte fachmännisch eingebracht werden, damit sie ihren Zweck erfüllen kann und optisch den Raumverhältnissen entspricht.

Fachmännisch bedeutet für uns:
Gründliches Reinigen, Entfetten, Entstauben
•Schallbrücken entfernen usw.
Hinterfüllen der Fugen, je nach Einsatzzweck offenzellig oder geschlossenzellig
•Abkleben der Fugenkanten
Fugenkanten gegebenenfalls grundieren (Primer)
Einbringen des Dichtstoffes, mit dem speziell dafür vorgesehenen Material-Dichtstoff
Abziehen
Nachglätten
Entfernen des Klebebandes an der Oberseite, Fuge schließen
•Entfernen des Klebebandes an der Unterseite, Fuge schließen

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10. Probleme mit elastischen Fugen, Verfugung einer Bau Fuge https://www.dichtstoffe-blog.de/2011/06/18/10-probleme-mit-elastischen-fugen-verfugung-einer-bau-fuge/ Sat, 18 Jun 2011 09:51:05 +0000 https://www.dichtstoffe-blog.de/?p=9351 Verfugung einer Bau Fuge 1 Fugenausbildung: Bei bewegungsausgleichenden Fugen müssen die Dimensionen auf die maximale Bewegungsaufnahme ausgelegt sein. Ein Mindestquerschnitt der Fuge von 3×5 mm ist einzuhalten. Bei Fugen mit geringer Gesamtverformung (5 %) kann auch eine Dreiecksfuge angelegt werden. … Weiterlesen

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Verfugung einer Bau Fuge

1 Fugenausbildung:

Bei bewegungsausgleichenden Fugen müssen die Dimensionen auf die maximale Bewegungsaufnahme ausgelegt sein. Ein Mindestquerschnitt der Fuge von 3×5 mm ist einzuhalten. Bei Fugen mit geringer Gesamtverformung (5 %) kann auch eine Dreiecksfuge angelegt werden. Da es kein universelles Silicon gibt, ist objektbezogen zu entscheiden, welches System zu verwenden ist (Haftversuche sind von Vorteil). Die Haftflächen müssen tragfähig, trocken, staub- und fettfrei sein. Falls erforderlich die Haftflächen sorgfältig primern. Die Verträglichkeit des Dichtstoffes mit dem Untergrund ist zu prüfen. Teer und bitumenhaltige Untergründe sind als Haftgrund ungeeignet.

2 Die Fugenränder exakt mittels Flachkreppband beidseitig abkleben. Klebeband gut andrücken.

3 Bei schlechter Haftung muss der Untergrund mit einem Voranstrich grundiert werden. Wahl des Primers gemäß Primer-Tabelle. Ein weiterer Haftversuch ist empfehlenswert. Haftanstrich gut aufrühren oder schütteln. Unverdünnt mit einem Pinsel oder Lappen auf die gereinigten und trockenen Siliconhaftflächen auftragen. Behandelte Flächen vor Feuchtigkeit und Staub schützen. Nach ausreichender Ablüftzeit (entnehmen Sie den jeweiligen Etiketten) kann der Dichtstoff aufgebracht werden. Haftanstriche sind filmbildend und können nach der Aushärtung nicht mehr entfernt werden. Daher vorsichtig verarbeiten um Verunreinigungen (Gelbverfärbung, Fleckenbildung) zu vermeiden. Vorsicht bei lösungsmittelempfindlichen Untergründen wie pulverbeschichtete Oberfl ächen, Sanitärkunststoffe, Styropor,
etc.

4 Meistens sind die Fugen im Bauwerk wesentlich tiefer als notwendig, und dadurch für eine funktionsfähige Abdichtung ungeeignet. Die Dehnfugenausbildung im Hochbau muss nach der DIN 18540 durchgeführt werden. Rundprofil in geschlossenzelliger Qualität entspricht dieser DIN. Als Vorfüller muss das Produkt die Eigenschaften besitzen, eine Dreiflankenhaftung zu vermeiden, den Dichtstoff nicht zu beeinträchtigen und kein Wasser aufzunehmen. Die Rundschnur ist entsprechend der Fugenbreite auszuwählen und in der Fuge zu platzieren. Bei der Einbringung der Profile in die Fugenausbildung muss darauf geachtet werden, dass das Profi l ca. 25 % komprimiert wird (zur sicheren Fixierung). Das Einbringen der Schnur darf nicht mit einem scharfen Gegenstand gemacht werden, da sonst die Oberfl äche verletzt wird (Gefahr der Blasenbildung).

5+6 Kartusche öffnen (Gewindezapfen wegschneiden) und die Düse je nach Fugenbreite schräg zuschneiden.

7 Der Dichtstoff ist innerhalb der Verarbeitungstemperatur gleichmäßig und blasenfrei in die Fuge einzubringen.

8+9 Bei der Nacharbeit ist ein guter Kontakt mit den Haftflächen/Fugenflanken sicherzustellen. Bei der Verwendung von Glättmittel sind entstandene Wasserstreifen sofort nach der Versiegelung zu entfernen. Sollte die Reinigung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, können dauerhafte Schlieren bleiben. Die Verwendung von Haushaltsspülmitteln als Glättmittel kann Probleme aufwerfen, da heute Chemikalien als Zusätze eingesetzt werden, die Verfärbungen bzw. Zerstörung der Dichtstoffoberfläche verursachen können. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass kein Glättmittel in die noch nicht mit Dichtstoff gefüllte Fuge läuft. Die Haftung des nachträglich eingebrachten Dichtstoffes wird dadurch gestört bis unterbunden. Wir empfehlen unsere Glättmittel „Sanitär 505“ bzw. „Spezial 506“. Die leider wohl immer noch verbreitete Art ist das Glätten mit dem Finger. Aufgrund technischer und hygienischer Nachteile sollte daher auf jeden Fall ein geeignetes Werkzeug(Fensterspachtel, Fugenprofi , Fugenfux, Glättfix, ..) verwendet werden. Es ist darauf zu achten, dass das Klebeband noch vor Bildung einer Haut entfernt wird.

10 Wartung elastischer Fugen welche mit spritzbarem Dichtstoff versiegelt wurden:

Fugen sind in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren und eventuell zu sanieren. Sind keine Mängel ersichtlich, so sind keine Wartungsarbeiten erforderlich. Durch die elektrostatische Aufladung von Silicondichtungsmassen wird Staub und Schmutz auf die Siliconoberfläche angezogen. Die Reinigung der Fuge muss unbedingt feucht erfolgen. Durch trockene Reinigung kann der sogenannte „Radiergummieffekt“ (Materialabrieb von der Siliconoberfläche) entstehen. Handelsübliche Reinigungsmittel (auf Chemikalienbeständigkeit achten!) können verwendet werden. Durch übermäßige mechanische- bzw. chemische Beanspruchung, Unverträglichkeit zum Untergrund oder durch mangelhafte Verarbeitung können Mängel wie Ablösen vom Haftgrund, Längs- bzw. Querrisse im Material, optische Mängel, etc. entstehen. Diese Mängel sind schnellstmöglich fachgerecht zu sanieren.

1. Probleme mit elastischen Fugen, Schimmel an Duschkabinen

2. Probleme mit elastischen Fugen, Fugenversiegelung an Duschkabinen

3. Probleme mit elastischen Fugen, Herstellung einer Sockelanschlussfuge

5. Probleme mit elastischen Fugen, die fachgerechte Fuge

8. Probleme mit elastischen Fugen, Sichere Haftung auf Sanitär Acryl Gegenständen von Silikon Dichtstoffen.

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Badezimmer selber Fliesen, Fliesen verlegen https://www.dichtstoffe-blog.de/2011/06/18/9-badezimmer-selber-fliesen-fliesen-verlegen/ Sat, 18 Jun 2011 08:16:13 +0000 https://www.dichtstoffe-blog.de/?p=8930 Nach dem Fliesenkauf geht es erst richtig los: Vor der Verlegung von Fliesen in Feucht- und Sanitärräumen ist eine gründliche Vorarbeitung äußerst wichtig. Bevor Sie jedoch die Flächen bearbeiten  können, müssen Bad- und Duschwanne eingemauert werden. Dabei ist darauf zu … Weiterlesen

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Nach dem Fliesenkauf geht es erst richtig los:

Vor der Verlegung von Fliesen in Feucht- und Sanitärräumen ist eine gründliche Vorarbeitung äußerst wichtig.
Bevor Sie jedoch die Flächen bearbeiten  können, müssen Bad- und Duschwanne eingemauert werden. Dabei ist darauf zu achten, dass dies rundherum und durchgehend geschieht. Besonders bei Acrylwannen muss darauf geachtet werden,  dass diese wie der Fachmann sagt, einen festen Sitz haben bzw. satt aufliegen.

Anschließend decken und kleben sie alle Flächen und empfindlichen Gegenstände (Badewanne, Duschwanne, Fenster etc.) ab.

Der nächste Schritt ist das Grundieren der gesamten Wand- und Bodenfläche. Die Grundierung dient als Haftvermittler und Feuchtigkeitssperre auf saugendem und weniger saugendem Untergrund. Durch den Einsatz einer Grundierung werden Dünnbettmörtel (Fliesenkleber) und Nivelliermasse vor zu schnellem Wasserentzug geschützt, dies verhindert die Entstehung kleiner Schwundrisse und Blasenbildung bei  der Abbindung.

 

 

 

 

 

Nach der vorgeschriebenen Trocknungszeit der Grundierung (siehe Technisches Datenblatt des Herstellers) bringen sie die Flächenabdichtung auf. Hierfür eignet sich Flüssige Dichtfolie für Feuchträume die für die Anwendung unter keramischen Belägen geeignet ist. Die flüssige Dichtfolie wird üblicherweise im Duschbereich, oberhalb der Badewanne und auf dem Boden angebracht.

 

 

 

 

 

 

Für rissgefährdete Bereiche, wie Ecken, Wand- und Bodenanschlüsse und Rohrdurchführungen benötigen sie Innenecken, Außenecken, Wandanschluss, Bodenanschluss und Dichtband. Nun rühren sie die Dichtfolie durch, bringen sie diese an den rissgefährdeten Stellen auf und fixieren sie damit ihre Innenecken, das Dichtband etc.. Achten sie hierbei auf eine Überlappung von ca. 5cm. Anschließend tragen sie die Flüssigfolie mit einem Lammfellroller, Pinsel oder einer Glättspachtel in 2-3 Schichten satt und gleichmäßig auf. Achten sie darauf, dass jede Schicht trocken sein muss bevor die nächste Schicht aufgebracht wird. Trocknungszeiten, Menge usw. entnehmen sie immer dem Technischen Datenblatt des Herstellers.


Mit der Fliesenverlegung beginnen sie an der Wand. Legen sie zum Einmessen entlang der Wand aus und achten sie darauf, dass zu den Ecken kein zu kleiner Fliesenstreifen ist.

 

 

 

Verschieben sie ihre Fliesen gegebenenfalls so,  dass an beiden Seiten eine geschnittene Fliese ist. Messen sie ihre Fliesen aus und legen nun bei  1,00- 1,30m einen Höhenriss ringsum an, achten sie darauf, dass die geschnittene Fliese immer an der Decke ist und unten genügend Platz für die Bodenfliese ist. Der Höhenriss ist die Richtschnur für die Verlegung.

Beginnen sie nun mit der Verlegung vom Höhenriss Reihenweise zur Decke. Rühren sie den Flexkleber mit dem Mörtelrührer an und tragen ihn mit der Zahnspachtel auf, aber nur soviel wie sie in 20 Minuten bearbeiten können. Legen sie die erste Fliesenreihe entlang des Höhenrisses und kontrollieren sie diese nochmals mit der Wasserwaage. Der Abstand zur anderen Wand sollte ca. 5mm betragen. Achten sie darauf, dass sich in dieser Fuge kein Fliesenkleber befindet.

 

 

 

 

 

 

 

Ansonsten ist später keine Materialausdehnung, ohne Risse an ihren Fliesen nicht möglich. Beim Anschluss an der nächsten Wand sollte ein Abstand von ca. 5mm eigehalten werden. An bestehenden Außenecken benutzen sie eine Fliesenschiene, diese wird mit dem Fliesenkleber befestigt.

 

 

 

 

 

 

Benötigen Sie Löcher in der Fliese mit einem Fliesenlochboy, Fliesenhammer und Fliesenlochzange oder mit der Bohrmaschine und den entsprechenden Bohrkronen. Eckausklingen bewältigen sie am Besten, wenn sie zuerst das auszubrechende Eck anzeichnen und diese Linien von der Ecke aus mit dem Fliesenschneider nachziehen. Nun flexen sie  der längeren Linie mit 1 cm Abstand Richtung auszubrechender Fläche entlang, bis zum anderen Einschnitt. Jetzt brechen sie die Ecke mit der Fliesenzange ab, ebenso den stehen gelassenen Rest. Die Kanten nachschleifen, fertig.

 

 

 

 

 

 

 

Bevor sie den Boden verlegen, fugen sie die Wandfliesen nach 48 Stunden Trockenzeit aus. Dies geschieht ebenfalls in mehreren Schritten. Eine Wand mit Hilfe des Fugenbrettes eincremen, nochmals drüber gehen, dass alle Fugen ausgefüllt sind.

 

 

 

 

 

 

 

Danach mit Schwammbrett oder Schwamm diagonal zu den Fugen mit wenig Wasser grob abwaschen.

 

 

 

 

 

 

 

Dies ca. 3-4 Mal wiederholen, bis die Fliesen sauber sind. Nach Abschluss der Verfugungsarbeiten die Dehnfugen vom Verfugungsmaterial befreien.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei der Verlegung der Fliesen auf dem Boden gehen sie genauso vor wie an der Wand: Fliesen auslegen,

 

 

 

 

 

 

dabei wiederum darauf achten, dass keine zu kleinen Fliesenstreifen entstehen, Flexkleber aufbringen, Fliesen legen und nach 48 Stunden ausfugen.

 

 

 

 

 

 

Achtung wichtig!!!!! Die Fugen die mit Silicon als Dehnfuge ausgebildet werden, müssen frei von Fliesenkleber und Fugenmaterial sein!!!!

Fertig!

 

 

 

 

 

 

Jetzt können sie die Abdeckungen abnehmen und nach 48 Stunden die Dehnfugen mit entsprechendem Silicon fachgerecht ausführen.

 

 

 

 

 

 

 

Dies können sie in einem extra Kapitel nachlesen.

1. Probleme mit elastischen Fugen, Schimmel an Duschkabinen

2. Probleme mit elastischen Fugen, Fugenversiegelung an Duschkabinen

3. Probleme mit elastischen Fugen, Herstellung einer Sockelanschlussfuge

5. Probleme mit elastischen Fugen, die fachgerechte Fuge

8. Probleme mit elastischen Fugen, Sichere Haftung auf Sanitär Acryl Gegenständen von Silikon Dichtstoffen.

10. Probleme mit elastischen Fugen, Verfugung einer Bau Fuge

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9. Probleme mit elastischen Fugen, Schimmelpilzbefall auf Dichtstoffen https://www.dichtstoffe-blog.de/2011/01/30/9-probleme-mit-elastischen-fugen-schimmelpilzbefall-auf-dichtstoffen/ Sun, 30 Jan 2011 09:38:03 +0000 https://www.dichtstoffe-blog.de/?p=8969 Schimmelpilzbefall auf Dichtstoffen, Ein immer wieder auftretendes Ärgernis ist der Schimmelpilzbefall auf elastischen Dichtstoffen. Ein Schimmelpilzbefall auf Dichtstoffen erkennt man an überwiegend dunklen Flecken auf der Dichtstoffoberfläche. Die Flecken sind meist schwarz, wie bei dem bekannten Schimmelpilz „Aspergillus Niger“, sie … Weiterlesen

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Schimmelpilzbefall auf Dichtstoffen,

Ein immer wieder auftretendes Ärgernis ist der Schimmelpilzbefall auf elastischen Dichtstoffen. Ein Schimmelpilzbefall auf Dichtstoffen erkennt man an überwiegend dunklen Flecken auf der Dichtstoffoberfläche.

Die Flecken sind meist schwarz, wie bei dem bekannten Schimmelpilz „Aspergillus Niger“, sie können aber auch farbig sein, z.B. bräunlich, gelblich, violett, rot und rosa.
Eine große Gruppe der Mikroorganismen sind Pilze. Es gibt schätzungsweise an die 250.000 verschiedene Pilzarten, von denen ungefähr 50.000 zu der Unterart der Schimmelpilze gehören.
Die Ursachen für Schimmelpilzbefall sind:

1) Hohe Luftfeuchtigkeit bei gleichzeitiger schlechter Durchlüftung
z.B. in Küchen, Bädern, Duschen etc.
2) Organische Rückstände:
z.B. Ablagerungen von Körperpflegemitteln, wie Seife, Duschgel etc.
3) Wärme:
Da die elastische Siliconfuge eine geringe Wärmeleitfähigkeit besitzt, ist sie der
wärmste Flächenteil eines Fliesenbelages und somit gedeihen dort, in Verbindung
mit organischen Rückständen und Feuchtigkeit, Schimmelpilze am besten.
Schimmelpilze verbreiten sich durch Sporen, diese sind meist kleine runde Zellen mit einem
Durchmesser von einem Bruchteil eines Millimeters und einem Gewicht von einem billionstel Gramm. Sie werden wie Staubpartikel vom Wind verbreitet, wobei sie dabei sehr resistent und langlebig sind.
Wenn sie erst einmal auf z.B. einer Siliconfuge gelandet sind, bei der die drei obigen Faktoren
zum Wachstum gegeben sind, nimmt die Spore zunächst Wasser auf und vergrößert durch
Quellung ihr Volumen. Dann wächst schließlich aus ihr ein sogenannter Keimfaden, der sich
durch seitliches Verzweigen kreisförmig um die Keimzelle herum ausbreitet. Ein Keimgeflecht
entsteht.
Diese sogenannten Keimmycelien können unter für sie günstigen Bedingungen sehr schnell
wachsen und gedeihen. Noch wächst Schimmelpilz nur in den organischen Ablagerungen auf
der Dichtstoffoberfläche. Man spricht von einem primären Befall.

Allerdings sondern diese Schimmelpilze eine Art von Verdauungssaft ab, der in der Lage ist, den Dichtstoff in für den Pilz verwertbare Spaltprodukte zu zersetzen. Wenn dies passiert ist, kann der Schimmelpilz in den Dichtstoff hineinwachsen. Jetzt spricht man von einem sekundären

Befall, der letztendlich auch die unschönen Flecken auf der Siliconfuge verursacht.
Gegenmaßnahmen:
Als Gegenmaßnahme werden Sanitärsilicone zB. Ramsauer 450,  oder Natursteinsilicon zB. Ramsauer 440, Fenstersilicone zB. Ramsauer 120  und viele Bausilicone fungizid ausgerüstet. Durch die fungizide Ausrüstung
wird ein Schimmelpilzbefall weitestgehend verhindert. Ein Problem bei der fungiziden Ausrüstung von Dichtstoffen ist die Tatsache, dass eine Dauerwirkung durch diese Zusätze nicht vorausgesetzt
werden kann, da solche Schutzmittel durch ihre Wirkungsweise selbst (Aufnahme durch Schimmelpilze) aufgebraucht werden können.
Vorbeugung:
Die beste Vorbeugung gegen Schimmelpilzbefall der Dichtstoffe ist eine gute Raumbelüftung
sowie die regelmäßige Reinigung und Desinfektion der elastischen Fugen. Naturbedingt ist es nicht vermeidbar, dass sich überall in der Luft Pilzsporen befinden. Vermeidbar ist jedoch die Ansiedlung und Vermehrung von Mikroorganismen auf Dichtstoffen, wenn die Räume gut belüftet
und die elastischen Fugen richtig gepflegt werden. Neben der regelmäßigen Reinigung sollten die elastischen Fugen in bestimmten Abständen mit handelüblichen Desinfektionsmittel behandelt
werden. Zur Reinigung sollten vorzugsweise neutrale oder alkalische Reinigungsmittel
verwendet werden, da sich Schimmelpilze in sauren Milieu stärker vermehren.
Wenn ein Schimmelpilzbefall auftritt, sollte dieser, solange er noch auf die Oberfläche
beschränkt ist, mit einem Schimmelspray bekämpft werden. Ist der Schimmel bereits in den Dichtstoff eingewachsen (sekundär Befall), muss der befallene Dichtstoff vollständig entfernt
werden. Vor der Neuverfugung sollten die betroffenen Fugenbereiche mit Schimmelspray behandelt werden, um evtl. vorhandene Pilzsporen zu entfernen. Denn sollten noch Sporen in
den Fugenbereichen vorhanden sein, so kann es auch trotz fungizider Ausrüstung des neuen
Dichtstoffes sehr schnell wieder zu einem Schimmelpilzbefall der elastischen Fuge kommen.
Grundlage: Fliesen + Platten, Heft 5/2002

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